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Weihnachtsfeier

 

     Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu folgenden Ereignissen:

 
 
Theater beim Gesangverein Concordia Rockenberg

"Die Kartenlegerin" - März 2010 

Nach einem halben Jahr intensiven Probens, war es am letzten Wochenende endlich so weit. Der Vorhang öffnete sich für die Laienspielschar des Gesangvereins Concordia Rockenberg. Das Publikum wurde zurückversetzt in die Zeit nach dem Krieg, die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, von dem die Witwe Wilhelmine Lührs bis dato allerdings noch nichts abbekommen hatte.

Wilhelmine Lührs (Cordula Geibel) lebt in einer kleinen Wohnung, zusammen mit ihrer etwas einfach gestrickten Nichte Heidi (Katja Bell-Preckel). Sie verdient sich ein kleines Zubrot, indem sie Bekannten aus der Nachbarschaft „die Karten legt“. Tatsächlich liest sie aus den Spielkarten allerdings nichts, stattdessen lässt sie den ihr erzählten Klatsch in die „Vorhersagen“ einfließen. Obwohl sie ihre „Dienste“ an sich gratis anbietet, erhält sie, diverser Lügen über ihre finanzielle Situation sei Dank, meist doch ein Honorar.

Als der reiche Bauer Peter Henck (Peter Simon) und sein Freund Karl Maak (Harald Weber) zu ihr kommen, haben sie allerdings ein eher unseriöses Angebot: Sie bitten Frau Lührs gegen Bezahlung, Hencks Frau Ida (Anne Feltgen), die kürzlich mit der Polizei in Konflikt kam, etwas „bange zu machen“. Scheinbar widerstrebend geht Frau Lührs auf das Angebot ein. Dank der Informationen von Gesa Wesseloh (Claudia Dahl), der Freundin von Henks Sohn Otto (Florian Simon), gelingt es Frau Lührs, Ida Henck von ihrem Können zu überzeugen und ihr Angst vor der Staatsgewalt zu machen.

Kurz nach ihrem Besuch bei den Hencks fliegt der Schwindel dann doch auf: Ida verklagt Frau Lührs wegen Hochstapelei und es kommt zum Gerichtstermin. Die Richterin (Birgit Langsdorf) und ihre Protokollführerin (Isabelle Klein) haben jedoch mehr Mühe, mit Ida fertig zu werden, welche den Mund nicht halten will, als mit Frau Lührs, die sich reuig und – tatsächlich – ehrlich zeigt. Auch der Staatsanwalt (Michael Radau) kann kein Verbrechen erkennen. Am Ende wird Ida wegen ungebührlichen Verhaltens vom Gerichtsdiener (Michael Staab) abgeführt, während Frau Lührs freigesprochen wird. Dass sie dem Staatsanwalt selbst die Karten legt, bringt ihr dann noch einmal fünf Mark ein.

Beide Vorstellungen am Samstag und Sonntag waren bestens besucht. Der Wirtschaftsausschuss des Vereines hatte hervorragend für die zahlreich erschienen Gäste gesorgt. Bei Rindfleisch mit Meerrettichsoße, Leberkäse mit Kartoffelsalat oder Maultaschen mit Pilzsoße wurde jeder satt. Und rundum bestens versorgt konnte man das Stück in vier Akten genießen. Regisseur Christian Herrmann hatte die Rollen wieder einmal perfekt auf seine Schauspieler verteilt. Jeder schien seine Rolle wirklich zu leben und genauso lebendig kam das dann auch beim Publikum an. Zwei Stunden lang gab jeder auf der Bühne sein Bestes. Lohn für die lange, oft auch anstrengende, aber alles in allem lustige und schöne Probenzeit war langanhaltender Applaus aus dem Publikum. Wieder einmal hatte es die Laienspielschar des GV Concordia geschafft, dass man einmal für zwei Stunden vom Alltag abschalten und von Herzen lachen konnte. 

Der Dank von Regisseur Christian Herrmann und seiner Schauspieler geht auch in diesem Jahr wieder an die zahlreichen Helfer vor und hinter der Bühne, in der Küche oder auch hinter der Theke. Ohne die Unterstützung der Kulissenbauer, die dieses Jahr sogar Möbel bauen mussten und dafür schon seit Wochen gearbeitet hatten oder der fleißigen Köche und Helfer, die für das leibliche Wohl der Gäste und Schauspieler sorgen, könnte eine Theateraufführung in diesem Rahmen sicher nicht stattfinden.

Wer bis jetzt noch keine Gelegenheit hatte, sich das Stück anzusehen, kann und sollte dies am nächsten Wochenende nachholen, denn es lohnt sich zuzusehen, wie Cordula Geibel in die Rolle der Kartenlegerin schlüpft und alle anderen mit ihren „Wahrsagungen“ an der Nase herumführt. Karten sind noch im Vorverkauf erhältlich.

 

     

Jahreshauptversammlung 2010

    

        

     CCC-Fastnachtssitzung bot wieder eine Fülle närrischer Höhepunkte

 

     CCC Kindermaskenball 2009

 

Zeitungsbericht zum anstehenden Kirchenkonzert

               Ein Kinder - Criminal von Peter Schindler 
        vorgetragen von den Melody Kids unter Leitung von Martin Bauersfeld

"Elegie" besucht erneut die Concordia

Konzert am 08.November 2007 in der Klosterkirche

Kinderchor-Herbstkonzert

Melody-Kids und Young Voices gestalteten Konzert

Ausflug der Concordia nach Glauberg am 14.10.2007

Besuch der Grabungsstätten am Glauberg

Fastnachtssitzung der „Concordia“ 2007

Die Welt des Kinos in Rockenberg

Kindermaskenball 2007

 
Bericht zur Fassenacht 2005

        CCC - Olympische Spiele in der Wettertalhalle

Rudolf Zecha erhielt den Ehrenbrief des Landes Hessen

GV Concordia mit neuem Vorstand

 

Chorwettbewerb, Kinderfest und Höhenfeuerwerk

Concordia Rockenberg feierte ein tolles Fest

 

Großer Festzug bewegte sich durch das festlich geschmückte Rockenberg

Landtagspräsident Norbert Kartmann und  Landrat Rolf Gnadl beim Fest der Concordia mit dabei
Freundschaftssingen mit Publikumswertung

 

Konzert mit "Spider Murphy Gang" und "Rodgau Monotones"

Concordia Rockenberg startete die Festwoche mit einem "Paukenschlag"

 

Akademische Feier zum 150 jährigen Bestehen der Concordia

Rudi Decher seit 65 Jahren aktiver Sänger

 

1. Kinderchortreffen der "Concordia" Rockenberg

Acht Kinderchöre folgten der Einladung der "Melody-Kids"

 

Große CCC Sitzung

 Samstag 14. Feb. 2009

 ROCKENBERG. Der Gesangverein „Concordia" brannte am vergangenen Samstag in der Wettertalhalle sein närrisches Feuerwerk ab. Die CCC-Narren präsentierten Büttenreden und Showtänze.   Unsere Bilder zeigen oben links die kleine Garde und oben rechts die stimmungsvollen „Petter". Unten links die Märchen­stunde „Aschenputtel" und unten rechts die große Showtanzgruppe während ihres vielbeklatschten Auftritts   (vgl. Bericht).   

mg/Fotos: mg

CCC-Fastnachtssitzung bot wieder eine Fülle närrischer Höhepunkte

Samstag 14. Feb. 2009

ROCKENBERG (pe). Am Samstag griff der CCC, die Faschingsabteilung des Gesangvereins Concordia, aktiv in das Faschingstreiben ein. Pünktlich um 19.31 Uhr ging der eindringliche Rhythmus von „We will rock you" durch die Halle und trieb auch die letzten Gäste auf ihre Plätze. Dann begannen die Opener mit ihrer Vorstellung. Verena Raab hatte ihre wilde Rockergruppe bestehend aus Lukas Antony, Paul Krämer, Konstantin Langsdorf, David Neubauer, Philip Neubauer, Aljoscha Raab, Stella Raab und Jakob Stary fest im Griff und keiner der Jungs kam aus dem Takt. Selbst dann nicht, als Philipp Liebig mit seinem Gesangssolo begann. Diese Live-Darbietung des jungen Mannes war beachtlich und großer Applaus war sein Lohn.

Nach dem gelungenen Auftakt begrüßte Sitzungspräsident Torsten Witzenberger eine voll besetzte Halle, bevor die Kleine Garde eine beschwingte Tritsch-Tratsch-Polka aufs Parkett legte. Ohne eine Zugabe durften die jungen Damen die Bühne natürlich nicht verlassen.

Der neue Ortspolizist von Rockenberg, Michael Staab, erzählte von seinem neuen Dienstort und gewährte dem begeisterten Publikum einen Einblick in sein aufregendes Dienstleben. So hatte sich wahrscheinlich keiner den Beruf des Dorfpolizisten vorgestellt.

Nach einer Schunkelrunde mit der Sonora-Band betraten sechs junge Männer zum ersten Mal die Bretter, die die Welt bedeuten. Sie erzählten das Märchen von Aschenputtel auf ihre ganz eigene Art und Weise. Lara Schimpf hatte die in diesem Jahr neu gegründete Gruppe gut auf ihre Premiere vorbereitet. Viele Lacher und Zwischenapplaus waren der verdiente Lohn für Moritz Decher, Marcel Krolbert, Patrick Leander, Marius Milek, Erik Neubauer und David Stary.

Von seinem anstrengenden Leben als Marktschreier berichtete Marco Büschers. Sicherlich hatte im Publikum keiner damit gerechnet, dass man an einem einzigen Markttag soviel arbeiten und essen muss.

Danach war die Bühne frei für die Crazy Rabbits. Als Superman verkleidet betrat diese Männertanzgruppe die Bühne und gab ihren Tanz, teilweise mit akrobatischen Einlagen zum Besten. Natürlich forderte das Publikum auch hier eine Zugabe.

Die beiden Penner Bardo Langsdorf und Hermann Witzenberger gehören schon seit vielen Jahren zum Programm. Musikalisch umrahmt, erzählten sie aus ihrem Leben. Damit sich das Publikum vom vielen Lachen und Klatschen erholen konnte, schickte Präsi Schuh dann alle in eine Pause. Zurück auf der Bühne, sah man einige grauhaarige, ältere Damen. Auf die Frage, was sie denn jetzt so vor hätten, antworteten die Damen, sie seien die alte Garde und wollten jetzt tanzen. Nachdem man ein paar Stühle auf die Bühne gebracht hatte, nahmen die „Gardemädchen" darauf Platz und legten tatsächlich einen flotten Gardetanz hin. Obwohl völlig außer Atem, mussten auch sie noch eine Zugabe tanzen, bevor sie sich wieder aufs Altenteil zurückziehen konnten.

Nicht im Sitzen, wie ihre Vorgängerinnen, sondern wirklich schnell und präzise zeigte die große Garde, wie es richtig geht. Nach einem riesigen Applaus und der Forderung danach, den Tanz noch einmal zu zeigen, konnten die Mädchen die Bühne wieder verlassen. Nach einer weiteren Schunkelrunde, gab es die Bully-Parade. Lara Schimpf, Franziska Stary und Juliane Witzenberger stellten unter Beweis, wie wortgewandt und schlagfertig sie sind.

Auch die beiden Petter Bernhard Krämer und Stefan Neubauer dürfen nicht im Programm der CCC-Faschingssitzung fehlen. Sie berichteten was man als Bestatter alles erlebt und wie schön und vielseitig dieser Beruf ist.

Eine Zeitreise unternahmen die kleine und mittlere Showtanzgruppe und entführten das Publikum in die 70er, 80er und 90er Jahre. Viele Erinnerungen kamen da dem Publikum in den Sinn, aber nicht nur deshalb gab es für die jungen Damen großen Applaus. Auch die gekonnte Umsetzung der Musik war einen Beifall wert.

„Wie im echten Leben", dachte sicher so mancher, als Anne Feitgen und Marco Büschers Einblick in ihren Alltag als altes Ehepaar gaben.

Die große Showtanzgruppe entführte ihr Publikum in den Dschungel. Wieder einmal sehr gelungen war die Tanzvorführung dieser Gruppe, die es sogar geschafft hatte, Tarzan für einen Kurzauftritt aus dem Dschungel zu holen. Das war dann der letzte der vielen Höhepunkte der CCC-Sitzung. Präsi Schuh bedankte sich bei allen auf der Bühne Aktiven, bei allen Schneiderinnen, den Bühnenbauern, Maskenbildnerinnen, Trainerinnen, dem Küchen- und Thekenpersonal und bei den vielen Helfern vor und hinter der Bühne, ohne die eine solch gelungene Sitzung nicht möglich gewesen wäre. Anschließend holte er alle Aktiven zum großen Finale auf die Bühne. Nach einer riesigen Polonaise durch die Halle trafen sich alle, um gemeinsam mit den Gästen weiter zu feiern. Zu den Klängen der Sonora-Band wurde bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen, gelacht und gefeiert.  

CCC Kindermaskenball 2009

FRÖHLICHES NÄRRISCHES TREIBEN herrschte am Sonntagnachmittag in der Rockenberger Wettertalhalle. Nachdem die fleißigen Helferinnen und Helfer die Halle nach der Fastnachtssitzung am Vorabend wieder aufgeräumt hatten, stürmte der närrische Nachwuchs Bühne und Halle. Vor der Bühne waren die besten Plätze buchstäblich heiß umkämpft. Verena Raab führte durch das Programm, bei dem fünf Gruppen vom Kindergarten bis zum Grundschulalter Tänze auf der Bühne präsentierten. Mit Kräppeln und Würstchen konnte sich dann das närrische Jungvolk nach der großen Polonaise stärken.

(Text und Foto: Burkard)

 

 

Bericht in der Butzbacher Zeitung vom 8.10.2008

mit Informationen zum Kartenvorverkauf:

 

Ein Kinder - Criminal von Peter Schindler vorgetragen von den Melody Kids unter Leitung von Martin Bauersfeld

Die Handlung:

Das Königreich Käsien ist ein kleines Käseland und ein Paradies für jeden Käseliebhaber. Senner und Käser aus der ganzen Welt sind vor langer Zeit in Käsien eingewandert, um hier zu leben und den besten Käse der ganzen Welt zu produzieren. Einmal im Jahr reisen alle Käser zurück in ihr Heimatland, um dort die neuesten Rezepte zu erfahren. Anschließend treffen sich alle wieder in Käsien zur Jahreshauptversammlung der internationalen Käser.  Normalerweise ein freudiger Anlass. In diesem Jahr aber herrscht große Aufregung unter den Käsern: Käsekönig Kurt von Käsien wurde von Yogi Yoghurt und seinem Handlanger Rolly Harzer geputscht. Die beiden wollen mit einem faden Einheitskäse den Käseweltmarkt erobern. Die einheimischen Käser befürchten das Schlimmste. In ihrer Verzweiflung verbünden sie sich mit der Käsebande und ihrem Anführer Max.

 

 

 

Fastnachtssitzung der „Concordia“ 2007

Ein Bericht von Gerd Weiler-Marker

Samstag 19:31 Uhr. Wettertalhalle Rockenberg - Dependance der Babelsberger Filmstudios - Bühne frei für das närrische Ensemble des CCC! Mit dem lustigen Aufwärmer der “7 Zwergen in der Mülltonne“(David Neubauer, Aljoscha Raab, Jakob Stary, Paul Krämer, Lukas Antony, Phillip Liebig und Phillip Neubauer) von Verena Raab, dem Einmarsch des Elferrats unter dem Präsidenten Torsten „Schuh“ Witzenberger und der Begrüßung des bestens gelaunten Publikums ging’s mitten hinein ins turbulente Treiben am Set zu Rockenberg. Die „Kleine Garde“ trainiert von Tanja Benner und Verena Raab eröffnete ganz groß mit dem Tanz „Hummelflug“ das Showprogramm. Die schwirrenden und wirbelnden Hummeln waren: Vanessa Meinecke, Annika Wiesner, Christina Witzenberger, Linda Thielmann, Evi Kling, Laura Krämer, Jutta Pauly, Anne-Christin Groß, Eva Steinbach, Pia Krämer, Carina Hartmann und Desiree Schumacher. Als Protokoller des Dorfgeschehens verlieh Martin Müller die Oskars für die brillantesten Leistungen des vergangenen Jahres in gewohnt launiger Manier und leitete über in die Schunkelrunde auf der Bühne für die baustellengeprüften Anwohner der Mühlgasse. Der Bürgermeister mit Gattin mittendrin, in der Mühlgass und in der Schunkelrunde. Eva Schimpf als leidgeprüfte Sängerfrau durfte sich über riesigen Applaus und mit dem ganzen begeisterten Publikum auf die „Kleine Showtanzgruppe“ mit Jessica Kauer, Eva Steinbach, Annika Wiesner, Linda Thielmann, Viktoria Exner, Jutta Pauly, Evi Kling, Desiree Schumacher, Pia Krämer, Laura Krämer, Carina Hartmann, Sina Reeb, Anne-Christin Groß, Marie Meinert und Vanessa Meinecke freuen, die, choreographisch betreut von Stefanie Janich, Johanna Dworschak und Barbara Herbert einen „Schottentanz“ auf die Bretter legten, der eine Zugabe verlangte und von dem begeisterten Publikum mit  tobendem Applaus honoriert wurde. Der Klärwärter Michael Staab sieht die Dinge aus seiner besonderen Sicht; der Applaus gab ihm recht und lockte die „Mittlere Showtanzgruppe“ auf die Bühne. Mit der Choreographie von Janina Vahrenholt und Lena Becker legten die Mädchen Lara Schimpf, Saskia Künstler, Elisabeth Exner, Hanna Wolf, Franziska Stary, Julia Sauer, Theresa Decher, Sisko Bäuerlein, Marie-Alice Jung, Juliane Witzenberger, Martina Herrmann, Patricia Linke, Anna Eiser, Laura Belke, Juliane Steinhauer, Johanna Elhaus, Maythe Willitek und Felicia Herbert einen „Westerntanz“ auf die Bretter - die Geschichte des Wilden Westens muss neu geschrieben werden und die Concordiafassnacht hat ein Highlight mehr. Der Saal war nicht mehr zu halten und nur durch die große Pause retteten sich die Girls in die Garderobe.

Zeit für die Gäste zum Treff an der Cocktailbar, in den Pavillons zum Sekt oder zum fröhlichen Geplauder, Make-up zu erneuern und Accessoires zurechtzurücken, um dann wohlpräpariert die „Große Garde“ zu erleben mit Felicia Herbert, Theresa Decher, Juliane Steinhauer, Juliane Witzenberger, Maythe Willitek, Marie-Alice Jung, Sisko Bäuerlein und Julia Sauer unter der Choreographie von Tanja Brenner und Verena Raab zu dem Lied: „I need a Hero“ (Bonnie Tyler). Zugabe und frenetischer Jubel - die „Große Garde“, ein ästhetisches Feuerwerk aus Tanz, Musik und Farbe. Die Klofrau Anne Feltgen und ihr druckgeplagter Kunde Marco Büchers. Wie ein charmantes Schlappmaul einen aufgeladenen 100 kg Dickdarm zur Explosion bringt, muss man gehört und gesehen haben; die kochende Halle hat sich erst bei dem Dalli-Klick Puzzle Feuerwehr gegen Montagsturner auf erträglichere Temperatur abgekühlt. Aus der Sicht des Oppershofener Brückenbogens unterhalb des Nepomuk: die Penner Hermann Witzenberger und Bardo Langsdorf singen und berichten aus ihrer speziellen Sicht, um dann mit Waltraud Sulzbach, Ursula Fulton und Birgit Langsdorf als „Wetter Girls“ bei dem Song „It’s raining man" selbstbewusst wogende Rubens’sche Formen zu präsentieren und die Concordiarakete abzustauben. Schunkeln zum Erholen und Lachmuskelnentspannen - weiter geht es im Programm mit einem „Etwas anderen Boot" getanzt von den „Crazy Rabbits”, Konstantin Hankel, Hubert Falk, Björn Atkins, Patrick Knoblich, Stefan Pauly, Stephan Weckler, Stefan Wicher, Jörg Dillenburger, Adrian Herbert, Steffen Diehl, Ramon Benk, Dominik Herbert, Mick Atkins, Sebastian Dörhöfer, Fabian Exner, Benjamin Oertel und Nico Dworschak unter der Leitung und Choreographie von Astrid Birkenfeld und Ursula Dworschak.17 muskulöse junge Burschen in weiser hitzefreier knapper Kleidung, rhythmisch und elegant, stramm und kühnen Blicks die weibliche Fangemeinde stand jubelnd auf den Tischen und kein noch so kalter Bühnennebel aus den Dekokanonen richtete auch nur das geringste aus. Ursula Dworschak, Astrid Birkenfeld zeichnen für Choreographie und Training. Stefan Neubauer und Bernhard Krämer besprechen auf ihre unvergleichliche Art die großen und kleinen Geschehnisse und haben den Beifall des Publikums. Den Schlussakkord setzt die „Große Showtanzgruppe” mit Judith Giger, Katharina Benner, Maike Jüngel, Maleen Esch, Daniela Heil, Sabine Herrmann, Katharina Vlach, Sina Feltgen, Stephanie Henning, Nikola Schäfer, Anna Exner und Felix Wokittel trainiert von Alex Jüngel und Claudia Dahl durch ihren furiosen Showtanz „Cabaret”, ein brillanter Höhepunkt, ästhetisch und charmant, mit leichter Hand inszeniert und mit Espri und Eleganz dargeboten. ein gelungener Wurf und gebührend gefeiert. Mit der Ansage für den Kinderfasching und den Zugaben der Tanzensembles schloss das große Finale den Programmteil des Abends - gefeiert wurde bis zum frühen Morgen . Eine Faschingssitzung der besonderen Art durften die Gäste der Concordia erleben, harmonisch und rundum gelungen mit bisher nie da gewesenen Leistungen. Ein Abend der Bühnenshows, der Tanzgruppen und des Nachwuchses in allen Bereichen. Ein Dank an alle die sich engagierten - auf, vor oder hinter der Bühne, die gebibbert und gebebt haben bis die Regisseurin Sabina Stary-Exner zufrieden war. Mancher ist nicht genannt - aber keiner vergessen, denn „Allen wohl und niemand weh - Fassenacht beim CCC”!

 

Kindermaskenball des CCC „Concordia” Rockenberg

Ein Bericht von Gerd Weiler-Marker

Der letzte Sonntagnachmittag vor Fasching ist seit je der Kinderfastnacht der Concordia vorbehalten. Die Wettertalhalle den Kindern - das muss erlebt werden, da es fast nicht zu beschreiben ist. Gerammelt voll die Halle und in Begleitung von Eltern und Großeltern, Onkel und Tanten und was alles noch zur Familie gehört ein wirbelnder, quirliger, hüpfender, jolender und bunter Sturm von Kindern jeglichen Alters. „Wir suchen den jüngsten Fassenachter”, das diesjährige Motto des Nachmittags, hat sie alle in die Halle gelockt. Und los ging’s. Die 7 Zwerge gefolgt von der „Teenie Garde” den KIGA-Kids mit ihrer Tanzdarbietung „Hoch in den Bergen” und weiter Schlag auf Schlag mit 1.+2.ter Klasse Grundschule „Lemon Tree”, 3.+4.ter Grundschulklasse und 5.-7.ter Klasse. Ein lustiger Reigen fröhlicher Melodien getanzt und gehüpft dass es eine Freude war. Dazwischen die kleinen Vorträge und Gedichte einzelner Akteure - der Saal hatte eine Riesenfreude an dem ganzen Treiben. Kinder machen Faschingsprogramm für Kinder - ein ungeahnter Erfolg auch dank Mini-Maus Christel Marker, die mit leichter Hand aber ordnend und leitend das tolle Treiben moderierte und souverän gestaltete. Wer auch immer im Vorfeld mit Ideen und Tatkraft an diesem herrlichen Nachmittag vorbereitend mitgewirkt hat, Dank und Gratulation für dieses Geschenk ungetrübter Freude.

 

 

CCC - Olympische Spiele in der Wettertalhalle
Die Narrenschar des CC - Concordia entzündete Olympisches Feuer

Text: Birgit Langsdorf       

Die diesjährigen Fremdensitzungen des CCC standen ganz im Zeichen der Geschichte der Olympischen Spiele. Begrüßt und herbeigerufen wurde die zahlreich versammelte Narrenschar von einem altgriechischen Olympioniken, dargestellt von Frank Lux. Danach folgte der Einmarsch der Nationen in Form des hohen Olympischen Elferrates, an der Spitze mit dem Fahnenträger, dem Präsidenten des CCC, Thorsten Witzenberger, der dann auf seine bekannte gekonnte Art die Gäste begrüßte und souverän durch die Olympischen Spiele in der Wettertalhalle führte.  Traditionell war der Tanz der Garde die erste Tanzdarbietung. Doch diesmal nicht ganz traditionell, denn es wurden die neuen Gardekostüme das erste Mal dem Publikum präsentiert. Die Tanzdarbietung war, ganz traditionell, sehr gut, und ohne Zugabe durfte die Garde nicht von der Bühne.  Der Nächste in der Arena war ein Vertreter der Alpenrepublik Österreich. Torsten Seiler heizte als singender Tiroler die Stimmung an.  Ein Einblick in den privaten Olympiakampf einer Tochter innerhalb der Familie mit im Vereinsleben superengagierten Eltern gab Anna Exner. Sie bestand ihre Feuertaufe in der Bütt mit Bravour und bekam viel Beifall. Die kleine Showtanzgruppe ließ in diesem Jahr die Puppen tanzen. Gekonnt wurde die Choreografie und Einstudierung, die in den Händen von Barbara Herbert lag, umgesetzt.  Natürlich mussten die "Puppen" zweimal tanzen.         

Von der noch nicht olympischen Disziplin des Wanderns und deren Beschwerlichkeiten berichteten musikalisch gekonnt Martin Müller und der Chorleiter der Concordia, Martin Bauersfeld.  Dann war das Publikum aufgefordert sozusagen als "La-Ola-Welle" zur Musik der "Blue Birds" zu schunkeln, mitzumachen und damit auch sich zu trainieren. Michael Staab gab diesmal seinen Bericht vom Ortsgeschehen sowie die Beobachtungen aus der Gemeinde von hoch oben vom Kirchturm bekannt, wo er als "Glöckner" seine Muskeln für diesen olympischen Auftritt trainierte. Dieser Bericht war wieder gekonnt und mit spitzer Zunge formuliert und das Publikum gab dafür viel Applaus. Zu den teilnehmenden Nationen gehörten diesmal auch, man glaubt es kaum, Außerirdische. Mit ihrem Tanz "Aliens, Men in Black" begeisterte die mittlere Showtanzgruppe das Publikum. Dieses gab auch prompt dafür hohe Noten in Form von viel Applaus und einer Zugabe. Danach war Halbzeit und damit Pause. Um in der zweiten Hälfte das Publikum gleich wieder richtig in Fahrt zu bringen, forderte der Männerchor, unter der Leitung von Martin Bauersfeld, mit seinen Stimmungsliedern das Publikum gleich zum Mitmachen auf und sofort waren alle wieder voll dabei und der "Wettkampf" konnte weiter gehen. Dann ließ man einen gequälten Vater von Teenagern zu Wort kommen. Thomas Decher erzählte am Rande der Spiele humorvoll von seinen Sorgen und Problemen mit den jüngsten Teilnehmern am Wettbewerb. Auch er bekam viel Applaus. Unter den Teilnehmern waren auch zwei "Kerzenpetter". Stefan Neubauer und Bernhard Krämer erzählten musikalisch von ihren Besuch in Lateinamerika. Das bekannte Lied "Quantana Mera" bekam ganz neue Texte und die hatten es in sich, und so hatte das Publikum Tränen in den Augen - vor Lachen. Der große Beifall bekundete, wie viel Spaß das Publikum dabei hatte. Dann war es Zeit für die jungen Recken - die "Crazy Rabbits" waren an der Reihe. Sie stellten erneut unter Beweis, dass der Showtanz nicht mehr nur noch eine Sache der Damen ist. Mit ihrem Tanz vom "Traumschiff Surprise" vorgetragen mit Witz und Sexappeal, begeisterten sie nicht nur die weiblichen Zuschauer und es gab wieder Höchstnoten vom Publikum. Eine gescheiterte deutsche Olympiahoffnung, Torsten Seiler, als "Herr der Ringe" gab dann seinen ganz eigenen Bericht von seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen. Er versuchte sich in verschiedenen Disziplinen, konnte aber bei keiner den Medaillenspiegel zu Gunsten der deutschen Mannschaft korrigieren. Diesen Bericht wiederum fand aber das Publikum in der Wettertalhalle eine Goldmedaille wert. Es gab viel Applaus für den "Olympioniken". Zu den Höhepunkten der CCC-Fastnacht gehört seit Jahren der Auftritt der "Karnickel". Diese enttäuschten auch dieses Jahr nicht. Das Raten war ihre Disziplin in Form eines Quiz - ganz in der Tradition eines bekannten Fernsehquiz vergangener Jahre. "Wer oder was bin ich" hieße es. Danach waren die Bauch- und Lachmuskeln der Zuschauer durchtrainiert. Die Tageshöchstnoten gab es zum Abschluss der Olympischen Spiele für den Tanz der großen Showtanzgruppe.  Sie entführte mit zauberhaften Kostümen, phantastischer Choreographie und gekonnter Darbietung die Zuschauer in das versunkene Reich der Inkas. Zugabe und toller Applaus waren auch hier der Dank des Publikums. Zum großen Finale versammelten sich alle Mitwirkenden nochmals auf der Bühne. Der Danke des Präsidenten des CCC, Thorsten Witzenberger, galt allen Mitwirkenden, den Tanztrainerinnen Tanja Benner, Verena Raab, Janina Varenholt, Lena Becker , Ursel Dworschak, Astrid Birkenfeld, Marion Müller und Claudia Dahl, den Schneiderinnen, die wieder fantastische Kostüme gezaubert hatten, allen vor und hinter den Kulissen, seinem Vizepräsidenten, Harald Weber, dem viel organisatorische Arbeit obliegt, der Musik und natürlich dem fantastischen Publikum in der Olympischen Arena der Wettertalhalle. Die "Blue Birds" spielten noch zum Tanz und so erlosch das Olympische Feuer erst gegen Morgen.

Kindermaskenball in der Wettertalhalle:

Spaß für Groß und Klein gab es beim Kindermaskenball der Concordia am Sonntagnachmittag in der Wettertalhalle. Das lustig zusammengestellt Programm und die tolle Musik sorgte für gute Stimmung nicht nur bei den jüngsten Besuchern. Der Nachwuchs der Tanzgruppen stellte sich vor. Es tanzten die Kindergartenkinder, die Kinder des 3. und 4. Schuljahres, die Kinder des 5.-7. Schuljahres und die kleine Showtanzgruppe zeigte ihren Tanz der Puppen, den sie bereits zu den großen Abendsitzungen gezeigt hatte. Auch die "Young Voices" wurden mit viel Applaus für ihren Auftritt bedacht. Für das leibliche Wohl sorgten neben Kaffee, Limo, Chips auch die frischen, von den Frauen der Concordia selbstgebackenen wunderbaren Kräppel. Der vergnügliche Nachmittag klang erst in den frühen Abendstunden aus. Der Dank von Präsi Thorsten Witzenberger galt auch hier wieder allen Organisatoren und Mitwirkenden, die, genau wie die zahlreichen Gäste in der Wettertalhalle, wieder mit viel Spaß dabei waren.

 

 

Rudolf Zecha erhielt den Ehrenbrief des Landes Hessen

GV "Concordia" mit neuem Vorstand

Rockenberg (schü)

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige Jahreshautversammlung des GV "Concordia" Rockenberg statt. Der 1. Vorsitzende, Jürgen Tinz, konnte unter den zahlreichen Besuchern besonders den Ehrenvorsitzenden, Gerhard Weckler, sowie den Chorleiter der Concordia, Martin Bauersfeld, willkommen heißen. Nach einer Gedenkminute für die im vergangenem Jahr verstorbenen Mitglieder zog der 1. Vorsitzende in seinem Bericht noch einmal eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Dieses stand zweifellos ganz im Zeichen des 150-jährigen Bestehens des GV "Concordia". Er dankte nochmals allen Helfern die zum Gelingen beigetragen hatten. Der Dank galt natürlich auch den zahlreichen Helfern, die bei den vielen anderen Veranstaltungen im Laufe des Jahres unermüdlich mitwirkten. In seiner Vorschau auf das kommende Jahr nannte er als ersten Punkt die Errichtung des eigenen Vereinsheimes. Weiterhin wird ein russischer Chor vom 01.07. - 11.07.04 die Sängerinnen und Sänger besuchen und gemeinsam mit den Chören der Concordia singen. Ein gemeinsames Konzert ist auch geplant. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist das 25-jährige Bestehen des Frauenchores, das man natürlich gebührend feiern will. Nachdem der 1. Vorsitzende seine Ausführungen beendet hatte, folgte der Bericht der 1. Schriftführerin Heike Leander. Auch sie würdigte die vergangenen Festtage, wobei ihr Schwerpunkt auf dem großen und mit hohem Niveau durchgeführten Chorwettstreit am Festsonntag lag. Auch hob sie die verschiedensten Aktivitäten, die im Verlauf des Jahres durchgeführt wurden, noch einmal genauestens hervor. Jürgen Tinz bedankte sich bei ihr für ihre geleistete Arbeit und betonte, dass doch gerade die Funktion einer 1. Schriftführerin mit viel Arbeit verbunden ist. Der 1. Rechner Rudi Zecha stellte in seinem Bericht die finanzielle Situation des Vereins offen und deutlich dar und bekam im Anschluss daran auch von den Kassenprüfern gutes Zeugnis für die geleistete Arbeit ausgestellt. Somit konnte der gesamte Vorstand durch die Versammlung entlastet werden. Danach zeigte der Chorleiter der Concordia die neuen Ziele für das laufende Jahr auf und zog eine Bilanz des Festjahres 2003. Dabei hob er besonders die Namensänderung des gemischten Chores von "Young Voices" in "Kontrapunkt" hervor sowie den guten Erfolg bei der Aufteilung des Kinderchores in verschiedene Altersgruppen. Kritisch merkte er vor allem den Chorprobenbesuch im Frauenchor an und fordert die Frauen gerade im Hinblick auf das Jubiläum und die bevorstehenden Aufgaben auf, regelmäßiger und pünktlicher an den Chorproben teilzunehmen. Danach konnte der 1. Vorsitzende Jürgen Tinz mit großer Freude den Bürgermeister der Gemeinde Rockenberg Manfred Wetz herzlich begrüßen. Der Grund für dessen Besuch war ein ganz besonderer. Rudolf Zecha, der auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausschied, erhielt aus seinen Händen den Ehrenbrief des Landes Hessen, in Verbindung mit den besten Grüßen und Wünschen des Landrates des Wetteraukreises, Rolf  Gnadl. Der Ehrenvorsitzende der Concordia, Gerhard Weckler, würdigte in seiner Laudatio die 17 Jahre Vorstandsarbeit von Rudi Zecha und seine langjährige Tätigkeit als 1. Rechner. Zecha habe mit ihm gemeinsam im Vorstand eng und engagiert zusammengearbeitet. Der gleiche Dank ging auch an Heike Leander, die ebenfalls auf eigenen Wunsch nach 23 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl stand. 14 Jahre davon war sie 1. Schriftführerin und hatte sich unermüdlich in den Dienst des Vereins gestellt. Beide bekamen aus den Händen von Weckler eine Ehrenurkunde und einen Scheck. Weiterhin stellte er den Antrag an die Versammlung, beide zu Ehrenvorstandsmitgliedern zu erheben. Dem Vorschlag folgten die Anwesenden mit überwältigender Mehrheit. Heike Leander  und Rudi Zecha bedankten sich für die Ehrungen, die ihnen entgegen gebracht wurden. Für beide war dies wohl ein bewegender Moment und so waren auch viele Emotionen mit dabei. Sie wünschten dem neu zu wählenden Vorstand viel Glück.  Ebenfalls auf eigenen Wunsch schieden aus: Irmi Groß, Ulrike Leander, Birgit Langsdorf, Albert Bohland, Torsten Kling und Joachim Leander. Sie erhielten eine Ehrenurkunde und einen Gutschein. Den Damen wurde zusätzlich durch den 1. Vorsitzenden ein Blumenstrauß überreicht. Danach folgten die Wahlen zum Vorstand. Der 1. Vorsitzender Jürgen Tinz wurde in seinem Amt bestätigt. Das Amt des 1. Rechners hat zukünftig Markus Krämer inne, 2. Rechner ist Berthold Wurm, 1. Schriftführerin Cordula Geibel, 2. Schriftführerin Susanne Neubauer. Folgende Ausschussvorsitzende werden als Beisitzer fungieren: Waltraud Sulzbach, Sabina Stary-Exner, Eva Langstrof, Christel Marker, Loni Birkenfeld, Friedbert Exner, Reinhard Witzenberger, Harald Weber und Gregor Seib. Als Kassenprüfer wurden Klara Peichl und Torsten Seiler gewählt. Die anschließenden Ehrungen für die häufigsten Chorprobenbesuche nahm der 2. Vorsitzende Albert Fink vor. Nie gefehlt hatten Willi Wasserheß und Helmut Kammler. Einmal gefehlt hatten Waltraud Sulzbach, Maria Künstler, Heike Leander, August Langstrof, Franz Krämer, Albert Fink, Joachim Leander und Alois Sulzbach. Zweimal gefehlt hatten Walter Langsdorf und Albert Birkenfeld. Nach dem gemeinsamen Gruppenbild folgte der Bericht über den Stand der Planung des Vereinsheimes. Berthold Wurm stellte nach einem kurzen Bericht den Antrag, zur weiteren Planung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Nach einer kurzen Diskussion schloss der neue und alte 1. Vorsitzende Jürgen Tinz die Versammlung.

 

Chorwettbewerb, Kinderfest und Höhenfeuerwerk

Concordia Rockenberg feierte ein tolles Fest

Rockenberg (schü)

Der Sonntag stand in Rockenberg ganz im Zeichen des großen Chorwettbewerbes in der Wettertalhalle zum 150. Geburtstag der Concordia. 36 Chöre nahmen daran teil. Preisrichter waren Martin Winkler und Jürgen Faßbender. Bei diesem Wettbewerb wurde nach einem neuen und noch nicht so bekannten Wertungssystem beurteilt. Es wurden hervorragende Liedvorträge zu Gehör gebracht, die durchweg vom hohen Standart der Sangeskunst zeugten. Der Wettbewerb war von der 1. Schriftführerin der Concordia Heike Leander hervorragend organisiert, die auch den ganzen Tag als Beisitzerin der Wertungsrichter fungierte. Gerhard Jöckel leitete mit Geschick durch das Programm. Die Concordianer freute es sehr, dass ihr langjähriger Chorleiter Rudolf Born mit dem MGV "Eintracht" 1877 Dorndorf an diesem Wettbewerb teilnahm und in seiner Kategorie B2 auch gewann. Den Tageshöchstpreis konnten die Juroren an den GV "Sängerkranz" 1876 Watzenborn-Steinberg e. V. vergeben. Von allen teilnehmenden Chören wurde der eingerichtete Buspendelverkehr zwischen Wettertalhalle und Festplatz sehr gelobt und gut angenommen. Im Laufe des Tages füllte sich immer mehr das Zelt und es herrschte den ganzen Tag eine ausgelassene fröhliche Stimmung. Für das leibliche Wohl sorgte am Sonntag und auch an den anderen Festtagen das Team von Waltraud Sulzbach und Erika Krämer in Perfektion. Am Nachmittag fand auf dem Sportplatz ein Kinderfest statt, das sehr viele kleine Festbesucher anlockte. Die Spielgeräte wurden vom Sportkreis Friedberg zur Verfügung gestellt. Die Organisation lag in den Händen von Barbara Herbert, Irmi Groß und Susanne Neubauer. Die Kindermixgetränke wurden auch zu kinderfreundlichen Preisen angeboten und gut angenommen. Die Stimmung im Zelt erreichte schon mal einen ersten Höhepunkt als die Preisverleihung zum Chorwettbewerb begann. 

Danach stand der Abend im Zeichen der Unterhaltung und des Spaßes. Ein Sumo-Ringerwettbewerb zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Rockenberg und den Montagsturnern endete unentschieden 2:2 und strapazierte die Lachmuskeln der Besucher im vollbesetzten Zelt. Zur Heiterkeit trugen auch die weiteren Beiträge der Montagsturner und der Festburschen - die das erste Mal gesanglich zu hören waren - bei. Die Tänze der drei Showtanzgruppen der Concordia wurden mit viel Beifall bedacht. Auch die Festdamen tanzten noch einmal für die Besucher und die Festbraut Anna-Katharina Exner stand im Mittelpunkt des Abends. Dann fühlte man sich kurz in die Fastnachtszeit versetzt, denn die aus den CCC-Sitzungen bekannten "Karnickel" betraten angeführt von ihrem Fahnenträger Roland Weckler das Zelt. Was sie dann in ihrem Rückblick auf 25 Jahre Karnickel und in ihrer Zukunftsvision boten, war Unterhaltung, Gesang und Spaß vom Feinsten. Musikalisch wurden die „Karnickel“ geleitet von Bardo Langsdorf. Die Texte stammen von Hermann Witzenberger. 

Dann war es soweit: Rockenberg erlebte das erste Höhenfeuerwerk im Ort. Tolle Lichtblitze zogen über den nächtlichen sternenklaren Himmel. Im Zelt spielte danach, wie auch schon den ganzen Tag, die Festkapelle "Blue-Birds" bis in den frühen Morgen. Am Montag folgte dann der Festausklang mit Fassanstich und Freibier. Zusammenfassend kann man sagen, es war ein durch und durch gelungenes Fest. Festtage mit Sonnenschein und ausgelassener und festlicher Stimmung, ein Fest wie es Rockenberg noch nie gefeiert hat.

Der Dank der Concordia geht an die gesamte Bevölkerung, die ihre Verbundenheit mit der Concordia zum Ausdruck brachte, an die Gemeindeverwaltung und an alle Ortsgremien. Dank an alle, die den Verein in verschiedener Weise unterstützt haben. Der größte Dank aber geht an alle Organisatoren und an die zahlreichen Helfer, die in z. T. aufopfernder Art und Weise dieses Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen.

   

 

Großer Festzug bewegte sich durch das festlich geschmückte Rockenberg

Landtagspräsident Norbert Kartmann und  Landrat Rolf Gnadl beim Fest der Concordia mit dabei
Freundschaftssingen mit Publikumswertung

Rockenberg (schü)

Am vergangenem Freitag ging das große Sängerfest anlässlich des 150 jährigen Bestehens der Concordia Rockenberg mit einem Freundschaftssingen im Festzelt weiter. Der gastgebende Verein eröffnete das Programm mit seinen Jüngsten. "Auf los geht’s los", so sangen die "Melody Kids", danach brachten dann alle Chöre der Concordia den Festchor "Halleluja" von G. F. von Händel zu Gehör. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Festpräsidenten der Concordia, Jürgen Tinz und der Vorstellung der Festdamen führte Torsten Witzenberger in gekonnter und lockerer Weise durch den weiteren Abend. 18 Chöre nahmen an diesem Freundschaftssingen teil. Zwischen den Liedvorträgen konnten sich die zahlreichen Gäste auch am Tanz der Festdamen erfreuen. Normalerweise gibt es bei einem Freundschaftssingen keine Wertung. Hier gab es aber eine Ausnahme - es wurde eine Publikumswertung durchgeführt. Das lockerte nicht nur die Stimmung auf, sondern veranlasste die Chöre lockere und z. T. witzige Vorträge zu Gehör zu bringen. Der Bogen reichte vom "Kleinen grünen Kaktus" der Comedian Harmonists den der GV Liederkranz 1844 Reichelsheim zum blühen brachte, über den „Grenadiermarsch“ der Hoch- und Deutschmeister, gesungen vom GV Eintracht 1918 e. V. Ockstadt, bis hin zum ganz exotischen, einem „Japanischen Lied“ mit dem der MGV Concordia Nieder-Wöllstadt überraschte. Und diese drei Chöre lagen auch in der Wertung vorn. Den 3. Preis und 50, -€ erhielten aus den Händen des 1. Vorsitzenden die Männer aus Nieder-Wöllstadt, den 2. Preis und 75,-€ erhielten die Reichelsheimer Sängerinnen und Sänger und der 1. Preis sowie 100,-€ ging nach Ockstadt. Aber auch die anderen Chöre ernteten viel Beifall und es viel dem Publikum sicher nicht leicht sich für einen der Chöre zu entscheiden. Den Abschluss bildete wieder der Gastgeber. Diesmal banden die Sängerinnen und Sänger der "Young Voices" einen bunten Strauß bekannter Melodien aus Musicals von Andrew Lloyd Webber. Auch sie erhielten viel Applaus. Alle Mitwirkenden trugen zur guten und ausgelassenen Stimmung bei, die mit der Musik der Festkapelle "Blue-Birds" bis in die frühen Morgenstunden im gut besetzten Zelt anhielt.

Am Samstag startet pünktlich um 18:00 Uhr der große bunte Festumzug durch das festlich geschmückte Dorf. Ziel war der Festplatz am Sportplatz in Rockenberg. Hier muss vor allem auch der Bevölkerung von Rockenberg ein großes Lob und Dank ausgesprochen werden, die vor allem entlang des Festweges aber auch sonst das ganze Dorf festlich geschmückt und in ein Meer aus blau/weiß - rot/weiß getaucht hatte. Viele der zahlreichen Zuschauer hielten auch Erfrischungen für die Festumzügler bereit. Mit dabei waren u. a. als Ehrengäste der Landtagspräsident Norbert Kartmann und Landrat Rolf Gnadl, der von einer Reise aus Litauen gerade erst zurückkam und trotz widriger Umstände auf keinen Fall fehlen und dieses Ereignis mit begleiten wollte. Die Ehrengäste wurden in prachtvoll geschmückten Fahrzeugen durch das Dorf hin zum Festplatz gefahren. 26 Vereine und Gruppen nahmen an diesen Festzug teil. Für gute Stimmung sorgten die Teilnehmer, das wunderschöne Sommerwetter und die Musik u. a. von der Festkapelle "Blue-Birds", der "Wettertaler Blasmusik Oppershofen" und der "Stadtkapelle Münzenberg". Aber auch auf den Festwagen wurde Musik gemacht und gesungen. Ganz Rockenberg war auf den Beinen, um dieses Ereignis nicht zu verpassen. Ein Höhepunkt des Festzuges waren die Festdamen der Concordia in ihren wunderschönen Kleidern, begleitet vom Festpräsidenten Jürgen Tinz. Alle Teilnehmer hatten sich und wenn vorhanden, auch ihre Fahrzeuge festlich geschmückt. Mit dabei war auch u. a. das 6er-Gespann der Licher Brauerei. Den Abschluss des Festzuges bildete der Jubelverein, angeführt vom langjährigen Fahnenträger der Concordia, Walter Langsdorf, und dem Vorstand.

Vor dem Festzelt auf dem Festplatz warteten die Ehrengäste und Festdamen auf alle Teilnehmer. Gemeinsam ging es dann in das wie auch schon am Freitag festlich geschmückte Zelt. Durch das Festprogramm dieses Abends führte der 2. Vorsitzende der Concordia, Albert Fink. Der Festpräsident eröffnete den Abend und verwies, wie auch die nachfolgenden Redner, auf die lange Tradition des Vereines aber auch auf die aktive Jugend, die diesen Verein weiter tragen wird und wünschte allen Gästen einen schönen Abend im Kreise der Concordia. In ihren Ansprachen hoben sowohl der 1. Beigeordnete der Gemeinde Rockenberg, Manfred Büchers, als auch der Landtagspräsident, Norbert Kartmann, und der Landrat Rolf Gnadl die Bedeutung des GV Concordia 1853 Rockenberg e. V. für das kulturelle, lebendige und sängerische Leben im Landkreis und in der Gemeinde hervor. Sie alle wünschten dem Fest noch einen guten Verlauf und einen unterhaltsamen Abend. Es folgte die Begrüßung durch die Festbraut Anna-Katharina Exner und ihre zwei Begleiterinnen Alexandra Henning und Maike Jüngel. Der Tanz der Festdamen war ein Augenschmaus besonderer Art und die Damen kamen nicht ohne Zugabe davon. Sie bedankten sich mit einem kleinen Präsent bei Berthold Wurm, der viel organisatorische Arbeit für sie geleistet hatte. Ein Dank auch an die Trainerinnen Claudia Dahl und Marion Müller. Die "Münchholzhäuser Blaskapelle" spielte den ganzen Abend zum Tanz und man feierte ausgelassen bis in die Nacht hinein.

     

 

Von "Skandal um Rosi" bis "Erbarme, die Hesse komme"

Concordia Rockenberg startete die Festwoche mit einem "Paukenschlag"

Rockenberg (schü)

Am Mittwoch den 18.6.2003 startete die Concordia die Festwoche anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens mit einem Highlight besonderer Art - dem Konzert mit der "Spider Murphy Gang" und den "Rodgau Monotones". Beide Gruppen bestehen seit 25 Jahren und sind auf Jubiläumstour. 
Das große Festzelt war bis auf die letzte Karte ausverkauft. Die Stimmung im Zelt und ringsum wurde  von der jungen Gruppe "die Nixnutze" "vorgeheizt". Vor dem Zelt und im Zelt hatten die Concordianer, in deren Händen auch die gesamte Organisation für dieses große Spektakel lag, für beste Bewirtung der Gäste gesorgt. Ein Lob an die Organisatoren, die alles bis ins Kleinste gut durchdacht und geplant hatten, ob in den vielen Monaten der Planung vorher, oder an diesem Abend.

Als dann gegen 21:00 Uhr die "Spider Murphy Gang" die Bühne betrat, konnte man das erste Mal erahnen, was an Stimmung an diesem Abend noch zu erwarten war. Die bayerische Gruppe begann mit ihrem Song "Mir san a bayerische Band" um auch dem letzten Besucher zu verdeutlichen, wie diese Rockband sprachlich und regional einzuordnen ist. Man kann aber davon ausgehen, dass die zahlreichen, mitunter von weit her angereisten Fans das ohnehin wussten. Weiter begeisterten sie mit ihrem "Rock’n’roll" aber durchaus auch sanften Tönen und stellten einmal mehr ihr musikalisches Können unter Beweis. Das Zelt fing an zu kochen, als ihre bekannten Hits der 80er Jahre erklangen. Die Stimmung erzielte schon mal einen Höhepunkt als dann der von allen lauthals geforderte "Skandal um Rosi" erklang. Nach einer Zugabe verließen sie unter tosendem Applaus die Bühne, um diese für eine Gruppe des einheimischen Sprachraumes frei zu machen – die Rodgau Monotones. Die erfolgreiche Musik dieser Band ist bereits legendär und mit dem neuen Album „Silberhochzeit“ knüpfen die „Rodgaus“ an alte Erfolge wie z. B. "Ei gude wie" oder die heimliche Nationalhymne der Hessen - "Erbarme, zu spät, die Hesse komme" an. Die Fans sangen vom ersten bis zum letzten Ton alles mit. Die Stimmung im Zelt war unbeschreiblich toll. Auch die "Rodgaus" kamen nicht ohne Zugabe davon und heizten noch einmal richtig ein.

Man kann ohne weiteres sagen - so etwas hat Rockenberg noch nie erlebt! 

Die "Rodgau Monotones" waren schon einmal Anfang des Jahres in Rockenberg, als "Schuh" Torsten Witzenberger, am Samstag, den 8.2.2003 bei der HR3-Sendung "0138/6000" eine Party mit den Rodgau Monotones gewann. Seit diesem legenderen Nachmittag verbindet die Gruppe etwas mehr mit Rockenberg und deshalb werden die „Rodgaus“ im nächsten Jahr wiederkommen.

Im Anschluss spielten dann noch einmal "die Nixnutze" bis in den frühen Morgen. Alle Besucher waren von diesem Abend begeistert, bot er doch tolle Musik nicht nur für die Älteren, bei denen Erinnerungen an alte Zeiten wieder wach wurden, sondern auch für die Jungen, obwohl diese oftmals jünger als die großen Hits der beiden Bands waren.

Einen gelungeneren Auftakt für die Festwoche hätte sich die Concordia nicht vorstellen können.

     

 

Akademische Feier zum 150 jährigen Bestehen der Concordia

Rudi Decher seit 65 Jahren aktiver Sänger

Rockenberg (schü)

Mit der Akademischen Feier am vergangenem Samstagabend in der Wettertalhalle Rockenberg, aus Anlass des 150 jährigen Bestehens des GV "Concordia", begannen die offiziellen Feierlichkeiten für dieses große Ereignis. Eröffnet wurde die Veranstaltung nach einem kurzen musikalischen Willkommensgruß der Wiking Band durch den 1. Vorsitzenden und Festpräsidenten der "Concordia" Rockenberg,  Jürgen Tinz. Er begrüßte die zahlreichen Besucher sowie im Namen aller Mitglieder der "Concordia" die Ehrengäste des Abends, zu denen u. a. der Präsident des Hessischen Sängerbundes Herr Jürgen Raach, der 1. Vorsitzende des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes Herr Helmut Volk, der Ehrenvorsitzende der Concordia Herr Gerhard Weckler sowie der Ehrenchorleiter Herr Rudolf Born zählten. Der Schirmherr des Festes, Herr Bürgermeister Bingel, musste leider krankheitsbedingt absagen und wurde durch den 1. Beigeordneten der Gemeinde Rockenberg Herrn Manfred Büchers vertreten. Als Vertreterin des Landrates Herrn Rolf Gnadl, konnte Jürgen Tinz Frau Edda Weber begrüßen.

Ihren 1. offiziellen Auftritt  meisterte die Festbraut Anna Katharina  Exner mit Bravour und stellte dabei auch ihre Festdamen vor. Die Damen erläuterten anschaulich die synonyme Bedeutung der einzelnen Buchstaben des Wortes „Concordia“. Im Anschluss daran stellten alle einzelnen Chöre der Concordia ihr Können unter Beweis. Den Anfang bildeten die Young Voices, danach der Männerchor, der Frauenchor und dann alle, eindrucksvoll vereint zum gemeinsamen Gesang, unter der Leitung des Dirigenten der Concordia, Martin Bauersfeld. Viel Applaus belohnte die Sängerinnen und Sänger. In seiner anschließenden Festrede gab Jürgen Tinz eine Zusammenfassung über die traditionsreiche Geschichte des Vereins, zu der nicht nur der Gesang, sondern auch das gesellige und menschliche Miteinander gehören. Es folgten die Grußworte des Präsidenten des Hess. Sängerbundes, J. Raach, des 1. Vorsitzenden des HWS, H. Volk, des 1. Beigeordneten der Gemeinde Rockenberg, M. Büchers sowie der Vertreterin des Wetteraukreises, Frau Edda Weber. Alle Redner hoben gleichermaßen den hohen Stellenwert hervor, den das sängerische und kulturelle Leben eines so regen Traditionsvereines nicht nur für die Gemeinde und die Gesellschaft, sondern auch für den Einzelnen hat.

Nach dem Darbringen von Glückwünschen und Grußworten der zahlreichen Gratulanten sowie dem Verlesen der Grußworte durch den Moderator des Abends, Karl Dietz, folgte noch einmal eine kleine musikalisch umrahmte Pause mit der Wiking Band. Da die Showtanzgruppen mit zum kulturellen Gesamtbild der Concordia zählen, stellte die "Große Showtanzgruppe"  ihr Können im Anschluss dar. Die Ehrungen langjähriger und verdienstvoller Mitglieder nahmen Jürgen Tinz und Helmut Volk vor. Seit 65 Jahren aktiv singt Rudi Decher. Eine eindrucksvolle Zahl und Zeit, waren doch viele der Anwesenden im Saal nicht einmal so alt. 50 Jahre aktiv sind: Walter Langsdorf, Gerhard Weckler , Albert Fink, Richard Stehr  und Rudolf Wasserheß. Auf 40 Jahre aktive Mitgliedschaft konnten Alfons Sauer, Alfons Ludwig und Alois Sulzbach zurückblicken. Weiterhin geehrt wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft: Albert Bohland, Anton Wasserheß, Hans Georg Bingel, Josef Bingel.  Für 40 jährige Mitgliedschaft: Alfons Wasserheß, Alfons Beck und Carlo Endlein sowie für 25 Jahre Mitgliedschaft: Arnold Bodenröder, Josef Pfeffer, Albert Langsdorf, Peter Dietz und Georg Wetz. Als Gastchor hatte sich die Concordia den Gesangverein „Immergrün“ Rockenberg eingeladen. Unter der Leitung von Martin Winkler sangen der Frauen- und Männerchor sowie der „Cantico Verde“ und wurden mit viel Beifall bedacht. Die Chöre des GV "Immergrün" und des GV "Concordia" vereinten sich dann zu einem imposanten Chor und sangen unter der Leitung von Martin Winkler und der musikalischen Begleitung am Klavier durch Martin Bauersfeld "Happy Birthday" sowie passend zur Jahreszeit "Im Grünen". Nach den Schlussworten durch den 1. Vorsitzenden und Festpräsidenten der Concordia, Jürgen Tinz, sangen die Chöre der Concordia ihren Festchor "Halleluja" aus Messias von Georg Friedrich Händel. Langer Beifall drückte die Begeisterung der Zuhörer aus. Nach diesem imposanten Abschluss des offiziellen Teiles spielte die Wiking Band noch lange zum Tanz und die Besucher und die Sängerinnen und Sänger verbrachten einen langen und stimmungsvollen Abend.

 

1. Kinderchortreffen der "Concordia" Rockenberg

Rockenberg (schü)

Zu den zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150 jährigen Bestehen des GV "Concordia" Rockenberg gehörte auch das Kinderchortreffen am vergangen Sonntag in der Wettertalhalle Rockenberg. Dieses fand zum 1. Mal in Rockenberg statt und wurde von der "Concordia" aus der Taufe gehoben. Gerade ein solcher Verein mit einer so langen und großen Tradition fühlt sich verpflichtet, den Nachwuchs zu fördern und den Spaß am Singen und das freudige Miteinander allen Kindern und Jugendlichen zu vermitteln. Aus diesem Gedanken heraus entstand diese Idee. Die Hauptinitiative und Organisation lag dazu in den Händen von Christine Dietz, die auch an diesem Nachmittag souverän durch das Programm führte. 

Der Einladung der "Concordia" waren die nachfolgenden Chöre gefolgt: Kinderchor des GV "Frohsinn" Nieder-Weisel, Kinderchor GV "Harmonie" 1859 Gambach e. V., der Kinderchor "Flower-Power" des GV "Frohsinn" 1846 Steinfurth, die "Eintracht-Minis" des GV "Eintracht" 1863 Ober-Wöllstadt, die "Grashoppers" des GV „Immergrün" Rockenberg, die "Concordia" Schwalben der "Concordia" 1839 Nieder-Wöllstadt, der Kinderkreis des GV "Frohsinn" 1869 Ockstadt, der Kinderchor der ev. Kirchengemeinde Wohnbach sowie natürlich der gastgebende Verein - die "Melody-Kids" des GV "Concordia" 1853 Rockenberg e. V. Diese eröffneten auch das Programm mit den kleinsten Sängerinnen und Sängern der "Melody-Kids" mit dem Lied und der Aufforderung an alle "Auf los geht’s los"! Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Festpräsidenten der "Concordia", Jürgen Tinz, wurde die Reihenfolge der Auftritte der Chöre durch zwei Glücksfeen ausgelost. Jeder der auftretenden Chöre begeisterte jung und alt. Vor allem das frische und unbefangene Auftreten der Kinder, die gekonnt vorgetragenen Lieder und die Begeisterungsfähigkeit waren für alle Zuhörer sehr beeindruckend. 

Eine Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen von den Müttern der "Melody-Kids", war eine schöne Unterbrechung des Programms. Auch das Publikum wurde mit einbezogen als alle Kinder auf der Bühne standen und die Erwachsenen in ihr Singen mit einbezogen. Aufgelockert wurde das Programm auch durch den Auftritt der jüngeren Showtanzgruppe der "Concordia", die in Kostümen des legendären "Zorro" die Bühne betraten und für ihren Tanz viel Applaus bekamen. 

Es gab wohl keinen Besucher der sich an diesem unterhaltsamen Nachmittag langweilte. Und sollte doch der eine oder andere der allerjüngsten Zuhörer nicht so lange sitzen bleiben können, so war in einer Mal- und Spielecke auch für die Beschäftigung der Allerkleinsten gesorgt. Im Anschluss an den sängerischen Teil gab es noch eine Kinderdisco mit Cocktail-Bar, Pommes, Würstchen und natürlich toller Musik. Man kann sagen, dass den Organisatoren diese Veranstaltung rundum gelungen war, weil sie vor allem die Freude am Singen und am Zusammensein deutlich machte und somit eine Idee darstellt, wie man die Kinder für den Chorgesang begeistern kann. Diese Idee der "Concordia" Rockenberg, die im Zusammenhang mit ihrem Jubiläum geboren wurde, sollte unbedingt eine Wiederholung finden.

    

 

 

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Stand: 30. Januar 2011 - H. Witzenberger