2020 Fastnacht CCC


GV Concordia feierte eine erfolgreiche, tolle Fastnacht

Rockenberg(la)

Was eine tolle Show war am vergangenen Samstag die Fastnachtssitzung des GV Concordia Rockenberg, die CCC-Fastnacht!

Aber der Reihe nach: Pünktlich um 19:31 Uhr war es endlich wieder soweit. Der Präsident des11-Rates, Marco Büchers, ließ die Fastnachtsglocke erschallen und zog mit den gesamten 11-Rat in die voll besetzte Wettertalhalle in Rockenberg ein.

Mit dem traditionellen Ruf „Allen wohl und niemand weh! Fastnacht beim CCC“ eröffnete er den Abend. Die kleine Garde, trainiert von Pia Krämer und Juliane Schulz, waren mit ihrem Tanz der gewohnte stimmungsvolle Auftakt. Für die Trainerinnen sowie für alle Trainerinnen des Abends, gab es Blumensträuße und Küsschen vom Präsidenten.

Bauchredner sind bei jeder Fastnachtssitzung immer ein Garant für Witz und gute Pointen. Carola Hähnke kam mit ihrem Zauberkasten und der frechen Hasenpuppe auf die Bühne. Die Überraschung war dann ihr Sohn Erik, der aus dem Zauberkasten stieg und dem Hasen die Stimme geliehen hatte. Sie hatten die Lacher voll auf ihrer Seite.

Zur Fastnacht gehören die Funkemariechen wie Konfetti und die Luftschlangen. Von dem Karnevalverein Griedel kamen die beiden Funkemariechen auf die Bühne. Tanz in höchster Präzision boten die beiden Mädchen. Marie Hofmann und Sarah Gilbert. Sie kommen schon seit einigen Jahren zur Sitzung des CCC und bereichern mit ihrer Darbietung immer wieder das Programm.

Wer kennt sie nicht die Glocken der Schrott- und Lumpensammler, die wöchentlich durch den Ort schallt. Ein Vertreter dieser Zunft, der etwas anders geartete Lumpen und Lumpereien aus Ortsgeschehen sammelt, kam dann zu Wort. Mit seiner gewohnten gekonnten Wortakrobatik und spitzer Zunge spießte Michael Staab viele kleine und große Lumpereien auf. Viel Gelächter und Applaus für ihn.

Bevor die erste Schunkelrunde anstand unter der Leitung der Band des Abends „Remember Showband“, wollte der Präsi noch eine extra Begrüßung aussprechen. Nicht nur den anwesenden Bürgermeister wollte er Begrüßen, sondern so viele besondere Gruppen. Also die Oppershöfer, die Fußballer, die Handballer, die Sänger, ja und dann galt seine besondere Begrüßung und sein Dank, selbstverständlich mit Blumenstrauß, den im verborgenen Schaffenden und der Chefin der Fastnacht beim CCC, Verena Raab.

Aus Oppershofen kamen „Die fidelen Dorfsänger“. Diese Herren unterschiedlichsten Alters, heizten die Stimmung aber mächtig an. Mit ihren witzigen Liedern, die viele mitsingen konnten, gaben sie dafür ein Beispiel, dass die Fastnacht für Jung und Alt ist. Ohne Zugabe durften sie nichtgehen. Sie bekamen keine Blumen, sondern Thekengutscheine, was ihnen sicherlich lieber war.

Musical. Das ist zur Zeit der große Renner. Uns so führte die mittlere Showtanzgruppe ein „High School Musical“ auf. Bei der Musik und dem tollen Tanz bebte die Halle. Einfach immer wieder erstaunlich wie gekonnt die Tänze umgesetzt werden. Trainiert werden die Damen von Anna Morbe, Pia Burkard und Carlotta Wiesner.

Während die Bühne für den nächsten Programmpunkt hergerichtet wurde, stellte Marco Büchers als Präsi wieder einmal seine Schlagfertigkeit und sein Ideenreichtum unter Beweis. Er ließ die bereits sich in super Stimmung befindenden Gäste bekannte Lieder singen, und welcher Tisch am lautesten sang, wurde prämiert. Das Spiel hätte er noch lange fortführen können. Aber es kam Besuch. Über die Brücke von Oppershofen bzw. unter der Brücke her, kamen „Die Penner“. Dies sind Herrmann Witzenberger, Bardo Langsdorf, Thomas Decher und Johannes Leipold. Sie sind immer ein Höhepunkt der Sitzung. Vereinen sie doch hohe Musikalität mit gekonntem Gesang, feinster Satire und Komik. Sie nahmen aus ihrem Blickwinkel das Welt-, aber auch das Dorfgeschehen aufs Korn. Sie sangen dann mit dem ganzen Saal und nach ihrem verdienten Applaus hatten sich alle eine Pause verdient und der Präsi verabschiedete sich für 2 x 11 Minuten.

Nach wieder Einmarsch des Elferrates und des Präsidenten, eröffneten die „Black Gards“ die zweite Runde der CCC-Sitzung. Sie lieferten ein wahres Feuerwerk des Gardetanzes ab. Die Damen um die Trainerinnen Juliane Steinhauer, Deborah Raab, verbreiteten mit ihrem Tanz Stimmung und gute Laune, obwohl das zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon gar nicht mehr nötig war, denn das Publikum der Concordia waren mächtig gut drauf.

Eine originelle und witzige Büttenrede ganz besonderer Art hielt Bernhard „Bomber“ Krämer. Hier war gerade die Nichtperfektion das Beste. Das war echt was für die Lachmuskeln. Herrlich komisch. Riesen Applaus für ihn.

Das Herrenballett wird von den Damen am meisten herbeigewünscht. Die „Power Ranger“, eingehüllt in verschieden farbige Anzüge, die auch das Gesicht verhüllten, so kamen sie unheimlich und vom anderen Stern daher. Super gemacht und ohne Zugabe und Enthüllung der Gesichter ging es hier nicht ab. Trainiert werden die Herren von Barbara Herbert.

Seit einigen Jahren schon zeigt die Familie Decher, Esther, Tomas, Moritz und Tristan einen Sketch. Auch in diesem Jahr trugen sie wieder erfolgreich zu einem gelungenen Abend bei.

Nach einer nochmaligen Schunkelrunde kamen noch einmal die Herren, die „Black Gardinators“ auf die Bühne und schwangen gekonnt ihre Beine. Der Gardetanz der Herren wurde begeistert bejubelt. Einstudiert hatten diesen Gardetanz Tanja Beutler und Verena Raab.

Seit vielen Jahren besteht eine Freundschaft zwischen dem GV Concordia Rockenberg und dem Gesangverein aus Nieder-Weisel. Vom KV Nieder Weisel kam das Narrenquartett, bestehend Jörg Parr, Christian Streifel, Andreas Hermann und Jochen Schrenk. Bei ihren bekannten Songs aus der Schlagerwelt hielt es keinen mehr im Saal auf dem Stuhl. Ja und selbst die Vier standen auf den Tischen und heizten dem Saal so richtig ein.

Die Sitzung und die Stimmung waren auf dem Höhepunkt. Den Schlusspunkt des Programmes bildete traditionell die gesamten Tänzerinnen, vereint zur Großen Showtanzgruppe, geleitet von Patricia Göbel und Martina Sauer. Die Geschichte der Evolution war das Thema ihres Tanzes. Was ein Feuerwerk aus Tanz, Farben, Licht und Kostümen. Zugabe und tosender Applaus dankten ihnen die langen Trainingsmühen.

Der Präsi, Marco Büchers, der ja schon oft selbst als Aktiver auf der Bühne gestanden hat, setzte zum Schluss eine gute alte Tradition fort. Er sang mit allen zusammen das CCC-Lied und dankte alle Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Fastnacht beigetragen haben.

Ein rundum gelungener Abend der noch lange nicht endete. Alle waren sich einig: So muss Fastnacht sein. Gemäß dem Motto der Concordia: „Allen wohl und niemand weh! Fastnacht beim CCC“.

Vielen Dank! Birgit Langsdorf



Bilder: Bernd Burkard